XCL
Regionaler Gewinner 2026 | KI-Pionier
Industrie
Technologie
Hauptsitz
São Paulo, Brasilien
Anzahl Mitarbeiter
52
Niederlassungen
Lateinamerika
Wie XCL mit Udemy aus realen Geschäftsproblemen KI-gestützte Produkte machte
Business outcomes
87.5%
Unternehmensweite Engagement-Quote
4,9/5
Bewertung für den besten KI-Kurs
60 % bis 70 %
Zeitersparnis durch die Strukturierung mit Aptsense
Problem
Entwickler:innen helfen, nicht nur schneller sondern intelligenter zu programmieren
XCL ist ein brasilianisches Technologieunternehmen, das sich auf CRM, agentische KI und Datenplattformen für große Finanzinstitute spezialisiert hat. Nach über 200 Projekten, die bei Banken, FinTech-Gesellschaften, Genossenschaften und für die Infrastruktur des Finanzmarktes umgesetzt wurden, ist das Unternehmen bestens vertraut mit den größten Finanzinstituten Brasiliens, zumal seine Full-Stack-Entwickler:innen direkt an den Betriebsabläufen der Kunden ausgebildet und in diese eingebettet sind. In São Paulo ansässig, bedient XCL Kunden in ganz Lateinamerika. XCL erkannte die Notwendigkeit, seine Entwickler:innen, welche den Großteil der Belegschaft ausmachen, mit der KI-Nutzung vertraut zu machen. Das Ziel? Entwickler:innen ermöglichen, nachweislich produktiver in ihrer Kernarbeit zu werden: Code optimieren, schneller debuggen, rascher Funktionen bereitstellen und KI für tiefer gehende technische Analysen nutzen statt rein manueller Problemlösung. Dementsprechend investierte das Unternehmen in einen Udemy Business-Lehrplan, der auf die KI-Nutzung durch Entwickler:innen zugeschnitten war und Themen abdeckte wie Prompt-Engineering (Prompts Engineering), KI für Entwickler:innen (AI for Devs) und Amazon Q Developer, sodass für die Tools, die für die Umgestaltung des Marktes vorgesehen waren, jeweils ein entsprechender Lernpfad im Unternehmen vorlag. Abgesehen vom Wunsch, das Tempo zu erhöhen, gab es aber einen weitreichenderen Plan. Mit der gewonnenen Zeit, die früher in repetitive, manuelle Arbeit geflossen war, würden die Entwickler:innen sich darauf konzentrieren können, die Probleme der Kunden von Grund auf besser zu verstehen, neue Ideen zu prüfen und neue Horizonte für das Geschäft zu entdecken. Für allgemeine KI-Akzeptanz im Team zu sorgen, also auch in nicht-technischen Rollen, war zwar ebenfalls Teil des Plans, aber vor allem galt es sicherzustellen, dass Entwickler:innen intelligenter coden, schneller liefern und mehr Zeit für Innovationen haben. „Wir wollten nicht, dass unsere Engineers auf veraltete Arbeitsabläufe angewiesen sind, während sich die verfügbaren Werkzeuge zur Beschleunigung ihrer Arbeit ständig verbessern, und Udemy erstellte uns den nötigen Lehrplan, um Schritt halten zu können“, sagt Bruna Freitas, Projektmanagerin.
“Wir wollten nicht, dass unsere Engineers auf veraltete Arbeitsabläufe angewiesen sind, während sich die verfügbaren Werkzeuge zur Beschleunigung ihrer Arbeit ständig verbessern, und Udemy erstellte uns den nötigen Lehrplan, um hier Schritt halten zu können.”
Lösung
Bedarfsorientiertes Lernen statt vorgegebenes Training
Das Unternehmens verfolgte keinen hierarchischen sondern einen bedarfsorientierten Ansatz. Anstatt einen festen KI-Lehrplan vorzuschreiben, machte das Unternehmen die Udemy Business-Plattform unternehmensweit verfügbar mit einer sinnvollen Auswahl an KI-fokussierten Kursen. Mitarbeiter:innen sollten selbst diejenigen Kurse wählen, die ihre Fragen beantworteten, und Weiterbildung punktgenau nutzen, um Lücken zwischen Anforderungen und Fachwissen zu überbrücken. Die Zahlen sprachen für sich: Über einen Zeitraum von 30 Tagen gab es kürzlich 236 Einschreibungen in KI-Kurse bei 42 aktiv Lernenden, wobei mehr als 107 Stunden an KI-Inhalten vermittelt wurde und die Engagement-Quote unternehmensweit 87,5 % erreichte. Die Auswirkungen über verschiedene Funktionen hinweg lassen sich anhand von drei internen Projekten veranschaulichen. Ein HR-Produktmanager ohne formale KI-Ausbildung verwendete beispielsweise Prompt-Engineering-Muster aus dem Udemy-Kurs Engenharia de Prompts, um Bewerbungsgespräche zusammenzustellen und ein Dokument zu Produktanforderungen (PRD) zu strukturieren. Anschließend entwickelte der Produktmanager einen speziellen KI-Assistenten, der trainiert wurde, Annahmen eher in Frage zu stellen, als sie zu bestätigen, und verwandelte einen bislang manuell betreuten Einstellungsworkflow in ein fertiges Produkt namens Aptsense. In der Finanzabteilung wiederum bildete ein Analyst ohne Entwicklungshintergrund den gesamten Prozess eines Transaktionsabschlusses manuell ab, um dann anhand des Kurses IA pra Devs (KI für Entwickler) die Automatisierungslogik so akkurat zu beschreiben, dass das Team in der Lage war, sie in XCL Pulse umzusetzen, einem Live-Dashboard für den laufenden Betrieb. Im Marketing wurde ein Ansatz, der ursprünglich zur Behebung von fehlerhaftem HTML gedacht war, dahingehend weiterentwickelt, dass er die eigenständige Erstellung von Landing-Pages und die vollständige Betreuung der Unternehmenswebsite ermöglichte, was bis dahin in der Verantwortung der Entwickler:innen gelegen hatte. Die Udemy-Plattform unterstützte diesen Ansatz in drei Schlüsselbereichen: • Ausgewähltes KI-Curriculum: Kurse zu Themen wie Prompt Engineering, KI für Entwickler:innen und Amazon Q Developer vermittelten punktgenau die erforderlichen Skills, wobei der beliebteste Kurs im KI-Katalog mit 4,9 von 5 Punkten bewertet wurde • Rollenspiele: Die Rollenspieloption bot Teammitgliedern die Möglichkeit, noch vor der Begegnung mit echten Kunden realistische Kundengespräche in einer sicheren, replizierbaren Umgebung zu proben, wie man ausufernde Themen in den Griff bekommt und technische Erklärungen auch fachfremden Prozessbeteiligten vermittelt • Bedarfsgerechtes Lernen: Reale Geschäftsprobleme führten Lernende plausibel zu den jeweils passenden Kursen, in denen sie ihrer konkreten Herausforderung zu meistern lernten, statt einem vorgegebenen Lehrplan zu folgen „Udemy ermöglichte es uns, Weiterbildung bedarfsorientiert statt nach Lehrplan zu gestalten, und der Umgang mit realen Geschäftsproblemen motivierte die Mitarbeiter:innen zur Teilnahme“, sagt Freitas.
“Udemy hat es uns ermöglicht, Weiterbildung bedarfsgerecht anzubieten statt einem vorgegebenen Lehrplan zu folgen, so dass reale Geschäftsprobleme die Lernenden für die jeweils passenden Kurse motivierten.”
Ergebnisse
Von der Weiterbildung zum fertigen Produkt
Die Ergebnisse variierten zwar je nach Projekt, folgten jedoch dem gleichen Muster: KI verringerte den manuellen, zeitaufwändigen Teil der Arbeit, und die durch Udemy vermittelten Skills verkürzten die nötige Einarbeitungszeit, um KI anwenden zu können. So vergingen bei der Personalsuche mit Aptsense bislang 8 bis 12 Minuten pro Kandidat mit der manuellen Suche auf LinkedIn, der Datenverarbeitung über getrennte Tools, der manuellen ATS-Protokollierung von Informationen und dem Screening ohne standardisierte Kriterien, was bei über 300 aktiven Kandidaten pro Monat Hunderte von Stunden Arbeitszeit kostetet, ohne einer systematischen Weiterbildung zuträglich zu sein. Durch die KI-Anwendung in den Such- und Strukturierungsphasen wurden 60 % bis 70 % des bisher üblichen Zeitaufwands zurückgewonnen, und die Zeit stattdessen für weitere Nutzerinterviews und Validierungen genutzt. Der Produktleiter von Aptsense hatte sich intensiv mit Prompt Engineering beschäftigt, dem mit 4,9 von 5 Punkten am besten bewerteten Kurs im KI-Katalog, und dieselben Muster angewendet, um sechs Bewerbungsgespräche zu erstellen, was früher zwei bis drei Tage an manueller Analyse erfordert hätte. Das Team entdeckte und korrigierte allerdings auch einen Fall, in dem KI eine Lücke im Unternehmensprozess fälschlicherweise als mangelnde Nutzerfreundlichkeit des Tools interpretiert hatte. Dies zeigte, dass KI zwar Muster mühelos erkennt, aber diese nicht ohne Weiteres in den organisatorischen Zusammenhang einordnen kann, und dass menschliches Urteilsvermögen nach wie vor Teil des Prozesses sein muss. Ein spezieller KI-Assistent wurde entwickelt, um Annahmen eher zu hinterfragen, als sie zu bestätigen. KI erstellte das ursprüngliche Dokument (PRD) und die Nutzerstorys, womit etwa 70 % der benötigten Informationen abgedeckt waren; die verbleibenden 30 % (Akzeptanzkriterien, Randfälle und geschäftsspezifische Feinheiten) ergaben sich erst durch wiederholte Abstimmung mit den Entwickler:innen und auf Grundlage der tatsächlichen Aussagen der Personalvermittler. Der Abstimmungsprozess verlief glatt, da die Entwickler:innen bereits die Kurse zu IA pra Devs und Amazon Q Developer durchlaufen hatten. Sämtliche Daten der Kandidat:innen wurden vor jeglicher Bearbeitung durch externe KI-Tools anonymisiert gemäß den brasilianischen Datenschutzanforderungen (LGPD). Mittlerweile werden die monatlichen Finanzberichte von XCL Pulse, deren manuelles Herunterladen, Überprüfen und Berechnen früher mehrere Arbeitsstunden gekostet hatten, binnen Minuten mit standardisierten Berechnungen erstellt. Im Marketingbereich wiederum werden Landing-Pages und Kampagnenmodule, die früher rund eine Woche Entwicklungsarbeit erfordert hätten, am selben oder nächsten Tag live-geschaltet, sodass Entwickler:innen mehr Kapazität für komplexere Aufgaben bleibt. Bei allen drei Projekten wurde durch die Zeitersparnis nicht nur das Tempo erhöht. Es schuf den nötigen Freiraum, um sich auf das eigentliche Kundenproblem zu konzentrieren anstatt nur auf die Ausführung von Lösungen. 27 aktive Udemy-Kurse wurden zyklisch angeboten, wobei mehr als 450 Lernstunden im gleichen Quartal absolviert wurden. „Udemy hat die Menschen nicht nur schneller gemacht“, sagt Freitas. „Es gibt uns mehr Zeit, uns auf das eigentliche Kundenproblem zu konzentrieren, statt bloß auf die Ausführung“.
“Udemy hat die Menschen nicht nur schneller gemacht. Die Plattform gibt uns mehr Zeit, uns auf das eigentliche Kundenproblem zu konzentrieren statt bloß auf die Ausführung.”
Looking Ahead
KI-Weiterbildung erweitern
Aktuell führt XCL seinen KI-Weiterbildungsansatz fort mit dem Ziel, die KI-Integration in anderen Geschäftsbereichen zu vertiefen und die Weiterbildung über Entwickler:innen hinaus auf nicht-technische Rollen unternehmensweit auszudehnen. „Udemy Business gibt uns die Flexibilität, KI-Weiterbildung über Entwickler:innen hinaus zu skalieren und sie auf jede Rolle im Unternehmen auszudehnen“, meint Freitas.
“Udemy Business verleiht uns die Flexibilität, KI-Weiterbildung über Entwickler:innen hinaus zu skalieren und sie auf jede Rolle im Unternehmen auszudehnen.”
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